Chronik

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Im Jahr 2010 feierte unser Schützenverein sein 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde die Chronik des Bürgerschützenvereins Mesum-Feld 1910 e. V. erstellt, die einen schönen Einblick in die Geschichte unseres Vereins geben kann.

Bei vielen Schützenvereinen ist der Ursprung und die Gründungszeit nicht mehr nachvollziehbar. Das Alter lässt sich nur anhand von Königsschildern nachweisen. Nur bei wenigen Vereinen gibt es urkundliche Nachweise, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Damit lässt sich belegen, dass die Ursprünge dieser Gesellschaften auf dem Lande weit zurückreichen, z. B. als Hilfs- und Schutzorgane der bäuerlichen Lebens-, Selbstschutz- und Kampfgemeinschaften.

Der Bürgerschützenverein Mesum-Feld ist in der glücklichen Lage, die Entstehung und Entwicklung des Vereins aus lückenlosen Protokollen und Aufzeichnungen seit seiner Gründung entnehmen zu können. Auch überstand unser Verein die wechselvolle und dunkle politische Zeit zu Anfang des letzten Jahrhunderts, wo sich während der Nationalsozialistischen Herrschaft viele Vereine zwangsweise zusammenschließen mussten, damit diese sich besser kontrollieren ließen. Es ist der Chronik zu entnehmen, dass ab 1933 auch auf unseren Verein politischer Druck ausgeübt wurde. In der damals 1861 Einwohner zählenden Gemeine Mesum fanden sich einige Feld-Bewohner zusammen um einen weiteren Schützenverein zu gründen. Der Einladung zur Gründungsversammlung am 19.12.1910 in der Gaststätte Mersch waren etliche Männer gefolgt. Durch Eintragung in eine Liste erklärten sämtliche Anwesenden ihren Eintritt. Dem ersten Vorstand gehörten folgende Schützenbrüder an:

Präses Franz Helmig sen.
Vizepräses Clemens Eggert
Kassierer Bernhard Rott jun.
Schriftführer Albert Bockholt
1. Beigeordneter Anton Sterthaus
2. Beigeordneter Bernhard Kleier
3. Revisor Josef Rott jun.

Schnell einigte man sich auf den Namen „Schützenverein Mesum-Feld“. Diese Bezeichnung behielt der Verein bis 1926. Ab 1927 wurde er umbenannt in „Bürgerschützenverein Mesum-Feld“.

Das erste Vereinsfest war jedoch nicht ein Schützenfest, sondern eine Fastnachtsfeier, verbunden mit einem Theaterstück, aufgeführt von Vereinsmitgliedern.

Die 3. Generalversammlung fand am 14.7.1911 statt. Hier wurde das 1. Schützenfest bestellt und auf den 6. und 7.8. 1911 festgelegt. Damit feiert der Verein seit Vereinsgründung sein Schützenfest immer im August. Weiter wurde auf dieser Versammlung die Anschaffung einer Vereinsfahne beschlossen. Die Fahnenweihe erfolgte beim Schützenfest. Vom ersten Schützenfest an wurde somit eine Vereinsfahne mitgeführt.

Der Major musste wegen mehrerer Vorschläge und Meldungen in geheimer Wahl gewählt werden. Dem 1. Kommando gehörten an:

Major Josef Bruning
Feldwebel Franz Achterkamp
Adjutanten Josef Beckemper und Josef Sundermann
Fahnenoffiziere Clemens Schilling, Engelbert Becker und Josef Sterthaus

Als Königsprämie wurde ein Betrag in Höhe von 15 Mark vereinbart. Als erster Vogelschnitzer ist Franz Hengemühl festgehalten.

Die erste Königswürde des jungen Vereins errang Josef Sundermann. Er erkor sich Frl. Elise Sievers zur Königin.

Auf der Versammlung am 17.7.1912 überraschte der Vereinswirt Heinrich Mersch den Verein mit einer Königskette als Geschenk.

Durch die aktive Mitgliedschaft des Gastwirtes Bernhard Feldhaus wurde auch diese Gaststätte zum Vereinslokal benannt. Die Versammlungen und Festlichkeiten fanden nunmehr abwechselnd im Lokal Mersch und Feldhaus statt. Am ehemaligen Servati-Platz (Kriegerehrenmal) fand am Schützenfestmontag von 9 – 10 Uhr ein Promenadenkonzert und von 10 – 12 Uhr in den Anlagen der Gaststätte Feldhaus ein Frühschoppen statt.

Bei einem Wohnhausbrand des Wohnhauses Anton Sterthaus im Jahre 1913 verlor der Verein seine Vereinsfahne, die jedoch bald durch eine neue ersetzt werden konnte.

Die Chronik sagt, dass im Jahre 1913 zum ersten Mal ein Vogel wegbringen stattfand. Dann kam der Krieg 1914 – 1918 ; 24 Mitglieder kehrten nicht in die Heimat zurück. Während des Krieges unterblieben jegliche Vereinsfestlichkeiten. Am 1. Mai 1919 fand die erste Generalversammlung und am 3./4. 8. 1919 das erste Schützenfest nach dem Kriege wieder statt.

Zu Ehren der im Krieg gefallenen Schützenbrüder erfolgte im Frühjahr 1921 die Anschaffung einer Gedenktafel, die am Ostermontag im Vereinslokal Mersch enthüllt wurde.

Am 14. und 15. August 1921 feierte der Verein sein zehntes Stiftungsfest. Hierzu wurde von den Vereinsdamen eine Schleife für die Vereinsfahne gestiftet.

Auf der Generalversammlung vom 18.7.1919 wurde der erste und langjährige Vorsitzende Franz Helming zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Wegen des Einmarsches der Franzosen ins Ruhrgebiet mussten, auch auf Grund des bestehenden Tanzverbotes, im Jahr 1923 die Fastnachtsfeier und der Kirmesball ausfallen.

Mit dem Schützenfest 1924 übernahm Georg Büscher sen. die Anfertigung des Vogels. Lange Zeit wurde diese Tradition von Georg Büscher jun. fortgesetzt. Unterbrochen wurde diese Tradition 1931 durch August Heckmann und 1938 durch Heinrich Krämer. In den letzten Jahren fertigten Michael Thalmann und Jürgen Gabriel den Vogel. Heute sorgt die Arbeitsgemeinschaft Vogelbau (Jan-Dirk Ewertz, Nobs Reismann, Andreas Verlage und Piero Baglivi) dafür, dass zu Schützenfest jeweils ein schmucker Vogel zur Verfügung steht. Scheibenbauer ist seit vielen Jahren schon Werner Rott und wir hoffen, dass er uns noch viele Jahre mit einer Scheibe ausstattet.

Im Jahr 1924 erfolgte die Gründung des Spielmannszuges. Auf der Generalversammlung am 26.7.1925 wurde mit deutlicher Mehrheit beschlossen, zukünftig einen Scheibenkönig auszuschießen. Die erste Königswürde errang beim Schützenfest 1925 Franz Trauerstein, der sich seine Ehefrau zur Königin erkor.

Großes Interesse bestand am Bau eines Schießstandes. Die Errichtung und
Erstellung wurde auf der Versammlung am 17.1.1926 beschlossen. Der Landwirt Josef Bekemper erklärte sich spontan bereit, hierzu ein geeignetes
Grundstück zu Verfügung zu stellen. Der Pachtvertrag wurde am 1.4.1926 zwischen dem Vorstand und dem Landwirt Josef Bekemper abgeschlossenen, mit einem jährlichen Pachtzins von 3,00 Mark. Seitdem wird der Scheibenkönig auf dem Schießstand ausgeschossen.

Wegen des sehr nassen Geländes der Vogelrode an der Winterbrockstraße
(gegenüber dem späteren Zugang zur neuen Vogelrode) wurde auf der Versammlung am 18.7.1926 die Umsetzung der Vogelstange beschlossen. Sie
erhielt einen neuen Platz an der rechten Seite der Winterbrockstraße in der zurückliegenden, vielen noch bekannten Bruning`s Wiese. Die alte, sowie die neue Urkunde erhielten, in einer versiegelten Flasche, unter der Stange ihren Platz. Weiter wurde auf dieser Versammlung die Anschaffung einer Scheibenkönigskette beschlossen.

Auf Grund von Vorkommnissen bei der Verlosung der Weihnachtsfeier am 1.1.1927 war der gesamte Vorstand zurückgetreten. Daher wurde kurzfristig
eine Versammlung einberufen, die am 9.1.1927 stattfand. Da man nach längerer Aussprache zu keinem Resultat und keiner Einigung gekommen war, wurde unter dem Versammlungsleiter Josef Bruning ein neuer Vorstand gewählt.

Im Protokoll vom 10.4.1927 wird zum ersten Mal über ein Preisschießen
berichtet. Über weitere Schießveranstaltungen und über die Schießgruppe
wird in einem gesonderten Artikel berichtet. Durch immer größeres Interesse am Schießsport und Nutzung des Schießstandes wurden im Februar 1931 zwei gebrauchte Telefonstationen im Schießstand installiert.

Im Jahre 1932 wurde wegen der sehr schlechten Wirtschaftslage nur 1 Tag
Fastnacht und 1 Tag Schützenfest gefeiert; auch auf den Scheibenkönig wurde verzichtet. Die Folgezeit sollte wieder eine unruhige Zeit werden, denn die politische Neuordnung in Deutschland durch die Nationalsozialisten wirkte sich auch auf die Schützenvereine aus. Sie sollten politisch gleichgeschaltet werden. So wurde auf der Versammlung am 29.7.1933 vom Stützpunktleiter (der Name ist im Protokollbuch festgehalten) der NSDAP die Gleichschaltung innerhalb des Vereins beantragt. Die Mitglieder waren jedoch einstimmig dagegen. Auf
Drohung des Stützpunktleiters, dass bei der Nichtgleichschaltung eine Genehmigung für ein Schützenfest nicht erteilt würde, verzichteten die Mitglieder freiwillig auf das Schützenfest. Auf Wunsch des Oberlandjägers wurde die Versammlung jedoch kurzerhand geschlossen.

Da auf der letzten Versammlung einige Punkte u.a. Schützenfest nicht abgeschlossen werden konnten, fand am 6.8.1933 eine weitere Versammlung statt. Hier wurde vom 1. Vorsitzenden Josef Bruning das Vereinsmitglied Georg Büscher zum Führer des Bürgerschützenvereins Mesum-Feld benannt, der die Wahl annahm. Dieses wurde jedoch von der Kreisleitung der NSDAP nicht für gut befunden. Sie berief daher eine weitere Versammlung am 11.8.1933 ein. Hauptpunkt der Tagesordnung: Gleichschaltung.


Zum Vorsitzenden, wurde Hans Koorsen bestimmt, der dann seine Mitarbeiter bestimmen konnte. Josef Bruning wurde dann vom 1. Vorsitzenden, Hans Koorsen zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Trotz mancher Veränderungen und Umgestaltung des Deutschen Reiches
durch das Ermächtigungsgesetz in einen totalitären Einparteienstaat nach
dem Grundsatz des Führerprinzips blieb man so gut wie möglich in allen
Vereinsbelangen der alten Tradition treu.

Auf der Versammlung am 19.1.1935 wurde der bisherige 2. Vorsitzende
Georg Büscher wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Jubelfest 1935

Das 25-jährige Vereinsbestehen sollte in besonders feierlicher Form begangen werden. Dieses Jubelfest fand am 10., 11. und 12.8.1935 statt. 15 geladene Vereine nahmen daran teil und 27 Mitbegründer des Vereins konnten diese Feier miterleben.

Der Verein zählte 208 Mitglieder. Jubelkönig wurde Josef Bruning sen., der sich seine Ehefrau zur Königin nahm. Die Kaiserwürde errang Josef Rott jun. Er erkor sich Frl. Katharina Mersch zur Kaiserin. Im Jubeljahr verzichtete man auf den Scheibenkönig.

Mit Datum vom 12.1.1937 wurde der Verein notgezwungen Mitglied im Deutschen Schützenverband und somit Mitglied im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen. Geprüfte und ausgebildete Schießwarte wurden vorgeschrieben. Mitgliederlisten und Beitragsangaben mussten eingereicht werden. Erst, wenn alle Auflagen und Vorschriften erfüllt waren, wurde die Genehmigung zur Schützenfestfeier erteilt und die vorher zu beantragende Munition ausgehändigt.


Auf der Versammlung am 21.3.1937 tauchte das erste Mal der Name Heinrich Brinkkötter auf. Er wurde zum Beigeordneten gewählt. Diese Wahl wird hier erwähnt, da Heinrich Brinkkötter in den nächsten Jahrzehnten dem Verein vorstand.

Immer stärker wurde der Druck des deutschen Schützenverbandes. Eine
Einheitssatzung wurde ausgearbeitet. Einige Paragraphen dieser Einheitssatzung zeigten deutlich die neuen politischen Ziele der NSDAP bezüglich der Schützenvereine. Laut Verordnung hatte jeder Verein mit der Vereinsfahne eine Reichsbundfahne bei den Veranstaltungen und Umzügen mitzuführen.

Auf der Versammlung am 26.3.1939 gab es einen Wechsel in der Vereinsführung. Für den ausscheidenden langjährigen Vorsitzenden Georg Büscher senior wurde Heinrich Brinkkötter zum 1. Vorsitzenden gewählt.
In Anerkennung des erfolgreichen Einsatzes anlässlich des Opferschießens
für das Winterhilfswerk am 19.3.1939 wurde dem Schützenverein eine Urkunde verliehen.

Notgezwungen wurde die schon bereits erwähnte Einheitssatzung schließlich nach immer stärker werdendem Druck am 27.7.1940 vom Vorsitzenden Heinrich Brinkkötter unterzeichnet.

Um den Vorschriften zu genügen, wurde der Schießstand umgebaut und auf 50 m verkürzt.

Der zweite Weltkrieg erzwang wiederum eine Unterbrechung der Vereinsfeste von 1940 – 1946. Die satzungsmäßigen Versammlungen fanden jedoch bis 1944 weiterhin statt. Ebenso die traditionelle Weihnachtsfeier, verbunden mit dem Auftreten der Theatergruppe. Nach Kriegsende kehrten Schützenbrüder vereinzelt nach und nach aus der Gefangenschaft heim. Vielen war es jedoch nicht vergönnt, ihre Heimat wiederzusehen.

Zwei Jahre nach dem schrecklichen Krieg lebte das Vereinsleben wieder auf. Mutig und mit echtem Schützengeist ging man wieder ans Werk, um Brauchtum und Sitte zu pflegen. Die erste Generalversammlung nach dem Krieg fand am 5.7.1947 mit dem bisherigen Vorsitzenden Heinrich Brinkkötter statt. Es wurde beschlossen, bereits in diesem Jahre wieder ein Schützenfest zu feiern. Auf Grund einer Verfügung der Militärregierung war das Tragen und die Benutzung von Gewehren verboten. Der Vogel wurde daher mit einer selbstgefertigten Armbrust geschossen.

Schützenfestumzug mit Vogelkönig Heinrich Feldkämper und Clemens Becker

In altgewohnter Weise wurde das Schützenfest gefeiert. Das Programm begann 8 Tage vorher mit dem Vogelbegutachten beim Vogelschnitzer Georg Büscher. Am Donnerstag wurde die Vogelstange beim Vereinsmitbegründer Bernhard Kleier gewaschen, bis dann das Hauptschützenfest am Samstag mit dem Vogelwegbringen eingeleitet wurde. Zu erwähnen bleibt hier noch, dass der alte König am Sonntagmittag jahrelang bei Rott-Kaups ausgeholt wurde.

Doch bevor man mit klingendem Spiel zur Vogelstange marschierte, fand auch nach dem Kriege zunächst am Kriegerdenkmal eine Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung statt. In Minuten stiller Besinnlichkeit gedachte man der Gefallenen und Verstorbenen.

Die ersten Majestäten nach dem 2.Weltkrieg waren: Vogelkönig Franz Bernsen mit Frl. Elise Grewe, Scheibenkönig Walter Robbers mit Witwe Schröder.

Auch ein Spielmannszug hatte sich wieder unter Leitung von Leo Steggemann zusammengefunden.

So wie die Schützenfeste in althergebrachter Weise gefeiert worden waren, so verliefen auch in der Folgezeit die weiteren Feste: wie Schützenfestnachfeier, Fastnachtsfeier, Frühjahrsball und Kirmesball. Nicht nur zu sportlichen und geselligen Veranstaltungen kamen die Mitglieder des Vereins. So organisierten sie z.B. das Abbrennen von Osterfeuern. Jahrelang wurde von ihnen auch zur Johannesprozession der Altar am Bahnübergang Industriestraße/Moorstraße und später bei Mersch das Kriegerdenkmal geschmückt.

Kriegerdenkmal gegenüber der Gaststätte Mersch,
das leider dem Straßenbau weichen musste. Die Steine der Umrandung finden sich heute noch an der Mariengrotte an der Hasenhöhle.

Nach langer Vorbereitung und Planung fand anlässlich des 40-jährigen Bestehens am 21.11.1950 die Enthüllung der Gedenktafel der Gefallenen des letzten Weltkrieges statt.

Gedenktafeln im Vereinslokal Mersch-Niemeier (bis zur Schließung). Anfang 2017 wurden diese dann im westlichen Windfang der Katholischen Kirch St. Johannes der Täufer installiert.

Dazu hatte der Vorstand nicht nur Mitglieder des Vereins, sondern sämtliche Mesumer Vereine, den Amtsdirektor, den Amtsbürgermeister , den Gemeindebürgermeister, die Geistlichkeit, ja, die ganze Gemeinde zu einer schlichten Feier eingeladen. Nach einer kurzen aber eindrucksvollen
Ansprache des 1. Vorsitzenden Heinrich Brinkkötter am Kriegerehrenmal spielte die Mesumer Feuerwehrkapelle das Lied vom Guten Kameraden.

Langsam wurde dabei die Gedenktafel enthüllt, in der in goldenen Buchstaben die Namen der 30 gefallenen Vereinsmitglieder eingraviert waren. Am nächsten Tag wurde die Gedenktafel im Vereinslokal Mersch aufgehängt und fand neben der Tafel der im Krieg 1914 – 1918 gefallenen Vereinsmitglieder ihren Platz.

Der Vorschlag des Vorstandes eine Sterbekasse für die Vereinsmitglieder einzurichten, wurde auf der Versammlung am 21.7.1951 mit großer Mehrheit angenommen. Dieser Beschluss trat für Sterbefälle ab.1.1.1952 in Kraft. Die Höhe betrug zu der Zeit 100 DM.

An den Jubelfeierlichkeiten 1952 anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Nachbarvereins Schützenvereinigung 1877 beteiligte sich unser Verein sehr stark, zumal ein Mitglied unseres Vereins, Josef Achterkamp, Riegelstraße (heute An der Schmiede), die Kaiserwürde im Dorf errang.

Feldschützen 1952 beim Festumzug zum Jubiläum
75 Jahre Schützenvereinigung 1877 Mesum-Dorf

Wird fortgesetzt…